WEBVTT

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Ja, liebe Damen und Herren, liebe Gäste, liebe KollegInnen, ich freue mich sehr, heute mit Ihnen

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eben über ein Thema zu sprechen, wo man jetzt nicht direkt bei digitaler Innovation vielleicht

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dran denkt oder das gleich im Kopf hat, nämlich der Kunst. Warum mein Team und ich genau überzeugt

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sind, dass gerade künstlerische Intelligenz in innovativen Strukturen unverzichtbar ist

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und dass eben in digitalen Zeiten beziehungsweise in Zeiten künstlicher Intelligenz etwas entgegenzusetzen

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ist, darauf möchte ich heute ganz gerne eingehen. Ja, die Grundsteine für unser Projekt ato wurden

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in Karlsruhe gelegt, also einem Ort, der sinnbildlich, das haben wir eingangs auch schon gehört, für

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das Aufeinandertreffen von Kunst und auch Wissenschaft und Technologie steht. Hier gibt es eine

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außergewöhnlich hohe Dichte an KünstlerInnen und Kunsthochschulen, gleichzeitig das KIT

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als Technologiestandort. Diese Kombi hat Karlsruhe eben nicht nur den Spitznamen

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Kalifornien gegeben, sondern auch zur UNESCO City of Media Arts gemacht. Institutionen wie

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das ZKM, in dem wir uns heute treffen oder die HFG nebenan, arbeiten mit ihrem Fokus und ihrem

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Medienkunsthintergrund sehr eng mit der Technologie und auch mit der Wissenschaft zusammen. Sie sind

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miteinander verwoben. Oft spricht man in dem Zusammenhang dann eben von Art and Science oder Art and Technology.

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Gemeint sind KünstlerInnen, die in wissenschaftlichen Kontexten forschen oder Institute, die Kunst oder

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technische Innovationen in Ausstellungen sichtbar machen.

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Doch, ja die ist wichtig, meist geht es dabei aber eher um die Illustration von Technologie, also nicht um die tatsächliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

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Kunst und Wissenschaft werden in den letzten Jahrhunderten, kann man fast sagen, kaum noch als zwei Seiten einer Medaille

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betrachtet. Was wir in über zwölf Jahren Erfahrung mittlerweile haben oder beobachten und auch in zahlreichen

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geführten Interviews immer wieder feststellen können, selten wirken verschiedene Expertisen und damit ist jetzt nicht nur

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Kunst und Wissenschaft gemeint, sondern verschiedenste Expertisen tatsächlich gemeinsam.

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Es gibt vielmehr Berührungsängste, es gibt die Sorge vor Qualitätsverlust oder das Gefühl nur DienstleisterInnen der jeweils anderen

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Sparte oder Branche zu sein. Kunst wird oft nicht ernst genommen. Ihr positiver Einfluss auf andere Branchen wird verkannt, die Lobby ist einfach zu klein.

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Was fehlt, ist eine aktive Einbindung von Kunst und Kultur in Entscheidungsprozesse und auch in Transfer- und Innovationsprozesse.

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Wir wollen Kunst also nicht nur als Begleitung sehen, sondern eigentlich als gleichwertige Disziplin verstehen, die gemeinsam mit Wissenschaft, mit Technologie,

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mit Verwaltung, Stadtplanung, mit Architektur zusammenarbeitet. Das bedeutet nämlich, Wissen physisch und auch sinnlich erfahrbar zu machen.

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Und damit eben erst multidirektionale Lernprozesse in Bewegung zu setzen.

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Echte Innovation entsteht nicht nur durch isoliertes Fachwissen, sondern durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Disziplinen.

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Das Kreative und das Forschende können gemeinsam eine Kraft entfalten, die weit über das Erwartbare hinausgeht.

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Hier spielt ein sehr sperriger Begriff Serendipity eine recht zentrale Rolle.

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Ich habe den Englischen gewählt, weil in Deutsch ist noch komplizierter. Da redet man dann von Serendipidität.

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Serendipity beschreibt zufällige Entdeckungen, die sich als wertvoll oder auch als innovativ erweisen.

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Jene Momente, in denen Irritation, Umwege oder Zufall plötzlich zu Erkenntnissen führen.

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Ein ganz bekanntes Beispiel: Millionen Menschen haben schon mal einen Apfel fallen sehen.

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Aber nur Isaac Newton hatte damals die Fähigkeit, aus diesem alltäglichen Moment, aus dieser simplen Beobachtung, die Gravitation zu erfinden oder zu entdecken.

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Doch solche Entdeckungen brauchen nicht nur ein Wunderkind Newton, sondern ganz bestimmte Voraussetzungen.

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Er brauchte Vorwissen, er brauchte Neugier, er brauchte Zeit für Reflektion und den Willen, über das Offensichtliche hinauszudenken.

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Ohne Zeit und Raum für diese Form der Reflektion entstehen keine nachhaltigen Innovationen.

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Und genau hier kommt die Kunst ins Spiel.

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Sie schafft jene Räume, in denen Menschen das Unerwartete entdecken, Neugier zulassen und Routinen in Frage stellen können.

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Studien zeigen übrigens auch, etliche Nobelpreisträger*innen pflegten künstlerische Hobbys oder pflegen, also Musik, Malerei, Schreiben.

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Und sie betonen auch, wie sehr diese kulturelle Bildung ihre wissenschaftliche Kreativität beeinflusst haben.

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Diese Verbindung von Kunst und Innovation findet sich auch in dem sogenannten 4K-Kompetenzen wieder, in Englisch 4C.

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Der Partnership for 21st Century of Learning, einem Zusammenschluss von Apple, Dell, Microsoft und dem US-Bildungsministerium, bereits vor 20 Jahren entwickelt.

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Und diese 4Ks, also übersetzt in Deutsch, stehen für die vier Zukunftskompetenzen.

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Es geht um kritisches Denken, um Kreativität und Kommunikation und um Kollaboration.

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Das sind genau die Fähigkeiten, die in einer von Algorithmen geprägten Welt das Menschliche, das Empathische und auch das sinnliche Reflektieren und das sinnliche reflektierte Denken bewahren.

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Mit diesen Überlegungen haben wir damals ato gegründet, ein bis heute stets wachsendes Netzwerk, das Kunst als aktive Innovationskraft versteht.

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Zwischen 2017 und 2020 haben wir eine Online-Plattform gegründet, die faire und transparente Formen des Kunsthandelns ermöglicht und junge Kunstagenten beim Aufbau ihrer eigenen Kartei und ihres eigenen Portfolios unterstützt.

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Hier ein kleiner Einblick auf die Homepage. Dort kann man Kuratoren entdecken, Kunst kaufen und Künstler*innen und ihre Arbeitsthemen und Schwerpunkte kennenlernen.

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So zum Beispiel auch die Künstlergruppe Francis Karat, die sich explizit auch mit künstlicher Intelligenz als Werkzeug in der Kunst auseinandersetzt und Arbeiten produzieren, die sowohl zum kritischen Denken anregen, aber auch eben immer Humor enthalten.

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Sie erhielten auch vor kurzem den Preis von der Technologieregion Karlsruhe, den Kunstpreis.

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Seit atos Gründung arbeiten Menschen ganz verschiedener Backgrounds zusammen, aus IT, aus Robotik, aus Architektur, Wirtschaft, Kommunikationsdesign, Kunstwissenschaft, Medientheorie und eben die Künstler*innen.

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Diese Kräfte bündelten wir dann im Laufe des Prozesses zu einer Ideenagentur, weil wir es schade fanden, dass die Kunst nur einen Markt hat.

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Also das Verkaufen von physischen Objekten. Wie sprengt man das? Wie kann man eigentlich Ideen und Expertise vermitteln?

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Genau darum ging es uns.

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Aus dieser fachübergreifenden Plattform entstanden Großprojekte wie etwa 2022 der Werkstattpalast, wo über 90 Veranstaltungen stattfanden und Themen aus

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Biodesign, Bauchemie, Industrie, Stadtplanung und Kunst und Wirtschaft im Hinblick auf ihre Strukturen in einer zum Beispiel 25 Meter langen Materialbibliothek gezeigt worden sind, mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Fachbereichen.

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Wir haben auch ein Quartettspiel entwickelt.

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Hier ein Ausschnitt aus dieser Materialbibliothek.

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Hier treffen Kunst und Beton aufeinander.

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Hier ist nochmal unser Quartettspiel zu sehen und hier nochmal eine Luftansicht von dem Gebäude, was wir damals als offene Transferplattform im Rheinhafen Karlsruhe gebaut haben.

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Parallel dazu forschen wir an verschiedenen Baustellen, auch in Berlin und Karlsruhe, aber unter anderem an einem BMBF-Projekt in Kooperation mit dem KIT zu agilen Transfermethoden.

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Und dort geht es eben darum, die künstlerische Intelligenz als zentrale Rolle in Planungsprozesse einzubeziehen.

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Und sie eben nicht nur als Kreativitätstraining zu sehen, wie Design Thinking oder andere Methoden, sodass man nicht dieses Versprechen abgibt, dass jede beteiligte Person am Ende selbst künstlerisch schaffend ist, sondern eben jeder in seinem Fachbereich auch ganze Wirkung entfalten kann.

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Die Kunst sitzt hier immer an dem Tisch mit anderen Stakeholdern und mit der Administration und Entscheidungsträgern.

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Die künstlerische Intelligenz, sie ergänzt eben nicht nur die künstliche, sie verkörpert sie irgendwie auch auf andere Art und Weise.

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Wir können künstlerische Formen als kritische und auch als körperlich fundierte Form von Wissen verstehen, die der entkörperlichten Rationalität von KI, wie wir sie heute kennen, also künstlicher Intelligenz, gegenübersteht.

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Sie ist nicht programmierbar, die künstlerische Intelligenz, sondern entsteht aus dem Umgang mit Material, mit Sinnlichkeit und auch mit Unsicherheiten.

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Während KI Muster erkennt, wie wir heute schon oft gehört haben, erkennt künstlerische Intelligenz Bedeutung.

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Sie bringt den Körper, sie bringt das Gefühl und sie bringt das Denken wieder zusammen.

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Ein aktuelles Beispiel, das hatten wir eingangs schon gehört, ist eben unsere Arbeit Flora Momentum, die Sie hinter mir sehen, eine interdisziplinäre Installation von ato, aber auch von der Künstlerin Hannah Cooke, Jannik Lang und mir im Auftrag für die Stadt Karlsruhe.

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Der Ausgangspunkt, Sie sehen, war ein unscheinbarer, eher liebloser Ort mitten in der Innenstadt, ein Durchgangsplatz, der zwar recht zentral liegt, aber doch kaum Aufenthaltsqualität hatte und der von vielen Menschen eher gemieden wurde, vor allem nachts.

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Und es galt eben als Aufgabe, sowohl eine Art Leitbild zu entwickeln, aber auch einen Ort zum Verweilen zu schaffen und auch mit der direkten Umgebung in Dialog zu gehen, also auch der Karl Apotheke, die dort direkt daneben ist.

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Genau den Ort wollten wir also im Team fachübergreifend neu denken.

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Und Künstlerin Hannah Cooke nutzte im ersten Schritt künstliche Intelligenz, um aus Heilpflanzen wie Ginkgo, Knoblauch oder Kurkuma verschiedene visionäre postbotanische Pflanzen zu schaffen.

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Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit Naturheilkunde und diese hat sie dann verknüpft mit verschiedenen Pflanzen und menschlichen Organstrukturen.

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Gemeinsam mit Jannik Lang, also anderer Fachbereich Produktdesign und Stadtplanung, haben wir dann eben angefangen, diese Pflanzenformen und Modelle wiederum mit einem anderen Programm auseinanderzulegen und daraus Freiformen zu schaffen,

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die dann schließlich in skulpturales Mobiliar überführt werden konnten, also Stahlplastiken.

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Hier können Sie eines der Ergebnisse sehen. Wir haben Lentikularbilder eingefasst, das heißt, in dem Moment kennen Sie vielleicht von Wackelbildern, wo man an der Arbeit vorbeiläuft, bewegt sich das ganze Bild und die Pflanze fängt, ohne Steckdose anzuwachsen.

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So entstand also ein Ort der Begegnung, der Bewegung und auch der Reflexion und ein reales Beispiel, das eben die gemeinsame Wirkung von KI und KI ganz gut veranschaulicht,

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also von künstlicher und künstlerischer Intelligenz. Und ohne diese künstlerische Intelligenz wäre das Projekt einfach eine Ansammlung von Daten geblieben.

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Also erst durch sie wurde es zu einem physischen Erlebnis, zu einem Ort, der Menschen zusammenbringt.

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Und ich schließe heute auch wieder mit dem Ort, an dem wir begonnen haben, also Karlsruhe, denn die Arbeit unterstreicht ganz gut,

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wenn wir heute eben künstliche und künstlerische Intelligenz nicht gegeneinander, sondern miteinander denken,

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dann entsteht Innovation und Nachhaltigkeit und im besten Fall auch eine digitale Zukunft, die eben nicht nur resilient ist,

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sondern auch intelligent und menschlich. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit.
